Das Titelthema der Ausgabe 2/2018: Wege in der Steuerberatung

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Die Prüfung zum Steuerfachwirt ist im steuerberatenden Beruf das Äquivalent zum Meister im Handwerk. Als hochqualifizierte Mitarbeiter stellen die Fachwirte klassischerweise den Mittelbau in der Kanzlei. Sie verbinden teils langjährige praktische Erfahrung mit einem fundierten theoretischen Fundament. Diese besondere Kombination hebt sie von Uni-Absolventen ab und macht Steuerfachwirte zu gesuchten Experten.

Die Ausbildung zum bzw. zur Steuerfachangestellten ist ein klassischer Einstieg in den steuerberatenden Beruf. Der andere ist der akademische Weg über ein einschlägiges Studium.

Der Berufsweg zum Steuerberater hat sich verändert. Ausbildungskonzepte werden zeitlich in immer kürzeren Zeiträumen veranschlagt, Inhalte immer mehr auf das Prüfungsrelevante reduziert. Was dazu führt, dass die handwerklichen Basics zunehmend vernachlässigt werden – die aber absolut notwendig sind, um die Komplexität gerade im Steuerrecht zu verstehen und umsetzen zu können.

Personalberater Wolfgang Zeiß ist Spezialist für die Suche nach Berufsträgern, die ihren Arbeitgeber wechseln wollen. Jedenfalls ist das neben der Strategieberatung sein Kerngeschäft. Seit kurzem beschäftigt sein Unternehmen, die RS-Gruppe, zudem eine Headhunterin, die nach Fachkräften für den Kanzleimittelbau sucht: Fachwirte, Fachassistenten und erfahrene Spezialisten aller Art.

Der Bereich Lohn und Gehalt kommt in der Ausbildung zum Steuerfachangestellten meist zu kurz, da auch im Theorieunterricht nur Grundlagen vermittelt werden. Die Lohnsachbearbeitung ist allerdings in den letzten Jahren immer komplexer geworden – die Anforderungen an die Mitarbeiter steigen kontinuierlich. Das Aufgabengebiet erfordert besondere Spezialkenntnisse, um die steuer- und sozialversicherungsrechtliche Behandlung der Arbeitsverhältnisse bei den Mandanten wirksam zu optimieren. Deshalb suchen Steuerberaterkanzleien händeringend nach Lohnspezialisten.

Im Interview mit dem LSWB-Magazin spricht Steuerberaterin und Mediatorin Sabine Wirsching über die Notwendigkeit, das Thema Digitalisierung anzugehen, die richtige Strategie hierzu und die Frage, wie man die Mitarbeiter überzeugt, den Weg mitzugehen.

LSWB-Vizepräsidentin Sabine Dietloff erklärt, wie die Digitalisierung die Arbeit in Steuerkanzleien von Grund auf verändert und wie sich Steuerberater auf die neuen Arbeitswelten einstellen können.

 Die schöne neue Welt der Digitalisierung hat bereits viele Bereiche des alltäglichen Lebens und Arbeitens erfasst. Auch der Bereich der Steuerberatung ist davon betroffen. Wer die Anzeichen für Veränderung erkennt und aktiv sein Kanzleiangebot umstellt, hat beste Chancen, nicht nur langfristig die Existenz, sondern auch das Wachstum zu sichern.

Dr. Lars Meyer-Pries, Leiter strategische Entwicklungen Gesetzgebung, Markt, Berufsstand bei der Datev über die Digitale Revolution und die Notwendigkeit einer digitalen Plattform für den Berufsstand.

Wie sich mittelständische Unternehmen wie Steuerberaterkanzleien und ihre Mandanten vor Cyberangriffen schützen können.


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„Mit der Mindestlohndokumentationspflichtenverordnung, die ab dem 1. August gilt, wird die Einkommensschwelle von 2.958,- € Euro dahingehend ergänzt, dass die Aufzeichnungspflicht nach dem Mindestlohngesetz bereits dann entfällt, wenn das verstetigte regelmäßige Monatsentgelt mehr als 2.000,- € brutto beträgt und dieses Monatsentgelt jeweils für die letzten tatsächlich abgerechneten 12 Monate nachweislich gezahlt wurde. (…)“


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