Das Titelthema der Ausgabe 2/2018: Wege in der Steuerberatung

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07.06.2018

Gut aufgestellt

Der allgemeine Wettbewerbsdruck sowie insbesondere der Preisverfall bei Standardleistungen fordern die kleinen und mittleren Kanzleien besonders heraus. Der notwendige Digitalisierungsprozess und die überaus schwierige Lage am Personalmarkt sind weitere Faktoren, die die Zukunft der Kanzlei als erfolgreiches Unternehmen erheblich beeinflussen werden und eine große Aufgabe für die Leitungsverantwortlichen darstellen. Der Kanzlei-Inhaber wird diese Themenkomplexität nur als unternehmerisch denkender und handelnder Steuerberater bewältigen können.

Die Mentel & Mentel GmbH ist eine mittelständische Kanzlei im Herzen des Oberlands. Von Lenggries aus beraten Annelies und Franz Mentel mit insgesamt vier Steuerberatern und einem rund 15-köpfigen Team schwerpunktmäßig Unternehmen unterschiedlichster Größe. Im Fokus steht seit der Kanzleigründung 1980 eine ganzheitliche Betreuung, die alle Aspekte der Geschäftstätigkeit der Mandanten abdeckt. Die Kanzlei bietet über Steuerberatung, Buchführung und Lohnbuchhaltung hinaus zahlreiche Beratungsdienstleistungen. Mit Annelies Mentel konnten wir uns zu ihrem Selbstverständnis als Steuerberater und Unternehmer austauschen.

Die Unternehmenswebsite ist heute das wichtigste und zugleich mächtigste Marketing- und Kommunikationsinstrument für die Positionierung: Sie vermittelt Ihre Alleinstellungsmerkmale, bietet 24/7-Services und Unterstützung bei der Gewinnung von Mandanten und Personal. Doch worauf müssen Sie achten?


Foto: Syda Productions/Fotolia.com

Unter dem Motto „Gemeinsam gewinnen“ können sich Kollegen bei den LSWB-Club-Abenden kennenlernen, austauschen und aktuelle Fragestellungen diskutieren. Klaus Richter, Steuerberater aus München und ehrenamtlich für den LSWB tätig, hat 2014 den LSWB-Club ins Leben gerufen und moderiert seither LSWB-Club-Abende in München und Nürnberg. Durch seine Tätigkeit als Wirtschaftsmediator mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Konflikt-Management und Konflikt-Bewältigung in WP/StB/RA-Kanzleien konnte er einen vertieften Einblick in Kanzlei-Kulturen gewinnen und Optimierungspotenziale erkennen.


Foto: Zerbor/Fotolia

Gesetze, Verlautbarungen und Regelwerke nur mit Hektik und Stress umsetzen? Mit „SmartQuality“ bietet der LSWB seinen Mitgliedern seit 2015 ein Konzept zur Verbandszertifizierung. Kanzleien profitieren von optimierten und standardisierten Arbeitsabläufen.

Der Betriebswirtschaftliche Ausschuss des LSWB befasste sich bei seiner letzten Sitzung im März 2018 mit der Frage, wie sich funktionierende Geschäftsfelder im Bereich der betriebswirtschaftlichen Beratung erschließen lassen. Insbesondere im Hinblick auf prognostizierte Entwicklungen ist es für die Branche wichtig, rechtzeitig zukunftssichere Geschäftsmodelle zu entwickeln.

Der Berufsweg zum Steuerberater hat sich verändert. Ausbildungskonzepte werden zeitlich in immer kürzeren Zeiträumen veranschlagt, Inhalte immer mehr auf das Prüfungsrelevante reduziert. Was dazu führt, dass die handwerklichen Basics zunehmend vernachlässigt werden – die aber absolut notwendig sind, um die Komplexität gerade im Steuerrecht zu verstehen und umsetzen zu können.

Der Bereich Lohn und Gehalt kommt in der Ausbildung zum Steuerfachangestellten meist zu kurz, da auch im Theorieunterricht nur Grundlagen vermittelt werden. Die Lohnsachbearbeitung ist allerdings in den letzten Jahren immer komplexer geworden – die Anforderungen an die Mitarbeiter steigen kontinuierlich. Das Aufgabengebiet erfordert besondere Spezialkenntnisse, um die steuer- und sozialversicherungsrechtliche Behandlung der Arbeitsverhältnisse bei den Mandanten wirksam zu optimieren. Deshalb suchen Steuerberaterkanzleien händeringend nach Lohnspezialisten.

Die Prüfung zum Steuerfachwirt ist im steuerberatenden Beruf das Äquivalent zum Meister im Handwerk. Als hochqualifizierte Mitarbeiter stellen die Fachwirte klassischerweise den Mittelbau in der Kanzlei. Sie verbinden teils langjährige praktische Erfahrung mit einem fundierten theoretischen Fundament. Diese besondere Kombination hebt sie von Uni-Absolventen ab und macht Steuerfachwirte zu gesuchten Experten.

Personalberater Wolfgang Zeiß ist Spezialist für die Suche nach Berufsträgern, die ihren Arbeitgeber wechseln wollen. Jedenfalls ist das neben der Strategieberatung sein Kerngeschäft. Seit kurzem beschäftigt sein Unternehmen, die RS-Gruppe, zudem eine Headhunterin, die nach Fachkräften für den Kanzleimittelbau sucht: Fachwirte, Fachassistenten und erfahrene Spezialisten aller Art.


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„Mit der Mindestlohndokumentationspflichtenverordnung, die ab dem 1. August gilt, wird die Einkommensschwelle von 2.958,- € Euro dahingehend ergänzt, dass die Aufzeichnungspflicht nach dem Mindestlohngesetz bereits dann entfällt, wenn das verstetigte regelmäßige Monatsentgelt mehr als 2.000,- € brutto beträgt und dieses Monatsentgelt jeweils für die letzten tatsächlich abgerechneten 12 Monate nachweislich gezahlt wurde. (…)“


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