Das Titelthema der Ausgabe 4/2018: Bürokratieabbau

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Harald Elster

Datenschutzgrundverordnung, Geldwäschegesetz, Belegvorhaltepflicht, Anzeigepflichten: Zunehmend mehr bürokratische Herausforderungen treffen die Praxis. Viele sind wegen dieser Entwicklungen frustriert. Umso wichtiger ist eine starke Interessenvertretung für den Berufsstand durch den Deutschen Steuerberaterverband (DStV).


Bodo Richardt

Einst zog ein ehemaliger bayerischer Ministerpräsident nach Brüssel, um die Bürokratie abzubauen. 2014 konstatierte er zufrieden, er habe „mehr erreicht, als ich mir vorstellen konnte“. Im Jahresbericht 2017 Bessere Rechtsetzung berichtet die Bundesregierung, dass die 2015 eingeführte Bürokratiebremse die Wirtschaft bis 2017 bei nationalen Vorhaben um insgesamt 1,9 Milliarden Euro entlastet hat.


Bertram Brossardt

Unser Steuerrecht muss einfach, wettbewerbs- und leistungsgerecht werden. Wir brauchen die Entlastung des Steuerzahlers, Anreize für erfolgreiches Wirtschaften der Unternehmen, eine Reduzierung der Steuerbürokratie und mehr Rechtssicherheit. Von diesen klaren Zielen sind wir in Deutschland weit entfernt.


Walter Nussel, MdL

Die Bayerische Staatsregierung hat im Bereich der Deregulierung Beachtliches geleistet. Durch die bundesweit einmalige Paragraphenbremse für Gesetze, Verordnungen und Verwaltungsvorschriften wurde ein zukunftsweisendes Signal gesetzt. Daneben treten Initiativen wie die zum Bürokratieabbau im Handwerk und der Gastronomie ebenso wie die Offensive zur Erleichterung von Brauchtums- und Vereinsfeiern.

Der Betriebswirtschaftliche Ausschuss des LSWB befasste sich bei seiner letzten Sitzung im März 2018 mit der Frage, wie sich funktionierende Geschäftsfelder im Bereich der betriebswirtschaftlichen Beratung erschließen lassen. Insbesondere im Hinblick auf prognostizierte Entwicklungen ist es für die Branche wichtig, rechtzeitig zukunftssichere Geschäftsmodelle zu entwickeln.


Foto: Zerbor/Fotolia

Gesetze, Verlautbarungen und Regelwerke nur mit Hektik und Stress umsetzen? Mit „SmartQuality“ bietet der LSWB seinen Mitgliedern seit 2015 ein Konzept zur Verbandszertifizierung. Kanzleien profitieren von optimierten und standardisierten Arbeitsabläufen.


Foto: Syda Productions/Fotolia.com

Unter dem Motto „Gemeinsam gewinnen“ können sich Kollegen bei den LSWB-Club-Abenden kennenlernen, austauschen und aktuelle Fragestellungen diskutieren. Klaus Richter, Steuerberater aus München und ehrenamtlich für den LSWB tätig, hat 2014 den LSWB-Club ins Leben gerufen und moderiert seither LSWB-Club-Abende in München und Nürnberg. Durch seine Tätigkeit als Wirtschaftsmediator mit dem Tätigkeitsschwerpunkt Konflikt-Management und Konflikt-Bewältigung in WP/StB/RA-Kanzleien konnte er einen vertieften Einblick in Kanzlei-Kulturen gewinnen und Optimierungspotenziale erkennen.

Die Unternehmenswebsite ist heute das wichtigste und zugleich mächtigste Marketing- und Kommunikationsinstrument für die Positionierung: Sie vermittelt Ihre Alleinstellungsmerkmale, bietet 24/7-Services und Unterstützung bei der Gewinnung von Mandanten und Personal. Doch worauf müssen Sie achten?

Die Mentel & Mentel GmbH ist eine mittelständische Kanzlei im Herzen des Oberlands. Von Lenggries aus beraten Annelies und Franz Mentel mit insgesamt vier Steuerberatern und einem rund 15-köpfigen Team schwerpunktmäßig Unternehmen unterschiedlichster Größe. Im Fokus steht seit der Kanzleigründung 1980 eine ganzheitliche Betreuung, die alle Aspekte der Geschäftstätigkeit der Mandanten abdeckt. Die Kanzlei bietet über Steuerberatung, Buchführung und Lohnbuchhaltung hinaus zahlreiche Beratungsdienstleistungen. Mit Annelies Mentel konnten wir uns zu ihrem Selbstverständnis als Steuerberater und Unternehmer austauschen.

07.06.2018

Gut aufgestellt

Der allgemeine Wettbewerbsdruck sowie insbesondere der Preisverfall bei Standardleistungen fordern die kleinen und mittleren Kanzleien besonders heraus. Der notwendige Digitalisierungsprozess und die überaus schwierige Lage am Personalmarkt sind weitere Faktoren, die die Zukunft der Kanzlei als erfolgreiches Unternehmen erheblich beeinflussen werden und eine große Aufgabe für die Leitungsverantwortlichen darstellen. Der Kanzlei-Inhaber wird diese Themenkomplexität nur als unternehmerisch denkender und handelnder Steuerberater bewältigen können.


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„Mit der Mindestlohndokumentationspflichtenverordnung, die ab dem 1. August gilt, wird die Einkommensschwelle von 2.958,- € Euro dahingehend ergänzt, dass die Aufzeichnungspflicht nach dem Mindestlohngesetz bereits dann entfällt, wenn das verstetigte regelmäßige Monatsentgelt mehr als 2.000,- € brutto beträgt und dieses Monatsentgelt jeweils für die letzten tatsächlich abgerechneten 12 Monate nachweislich gezahlt wurde. (…)“


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