Das Titelthema der Ausgabe 6/2019: Gute Vorsätze

Der Landesverband der steuerberatenden und wirtschaftsprüfenden Berufe in Bayern e. V. (LSWB) hat mit der Initiative „Nachhaltige Steuerkanzlei“ ein Projekt für die strategische Neuausrichtung der Steuerkanzleien geschaffen, um sie in eine umweltfreundliche Zukunft zu führen.


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Klimaschutz hat gerade Konjunktur. Mit der Fridays-for-Future-Bewegung hat die Sorge um die Zukunft unseres Planeten im gesellschaftlichen Bewusstsein einen deutlich höheren Stellenwert bekommen. Dass die ökologischen Auswirkungen bei jeder Art von Geschäft mitbedacht werden sollten, war allerdings bereits offensichtlich, lange bevor Schüler auf der ganzen Welt begonnen haben, für das Klima zu streiken.


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Der LSWB setzt sich seit vielen Jahren für die Themen Nachhaltigkeit und Ökologie ein. Der Verband ist nach den Kriterien des Qualitätsverbunds umweltbewusster Betriebe zertifiziert und im Jahr 2012 der Bayerischen Klima-Allianz des Bayerischen Staatsministeriums für Umwelt und Verbraucherschutz beigetreten.


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Weltweit steigen Energieverbrauch, CO2-Emissionen und Temperaturen. Dass das so nicht weitergehen kann und uns alle am Ende viel kostet, Lebensqualität genauso wie finanziell, ist logisch. 


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Der Begriff „Teamwork“ taucht heute auf nahezu jeder Kanzlei-Website, in jedem Imagefilm und jeder Werbeanzeige auf. Er vermittelt gleichermaßen Menschlichkeit und gebündelte Kompetenz und erfreut sich daher auch in unserer Branche großer Beliebtheit. 


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Die Digitalisierung ist nach wie vor das Top-Thema in allen Branchen, auch in der Steuerberatung. Die Notwendigkeit zur Veränderung gelangt immer mehr ins Bewusstsein der Verantwortlichen. Doch im Kanzleialltag ist der erste Schritt in Richtung Zukunft oft der schwierigste und scheitert nicht selten an der eigenen hohen Auslastung, an Mitarbeitern, die ihre liebgewonnenen Prozesse nicht verändern möchten und an Mandanten, die keine Probleme bei den bestehenden Abläufen sehen.


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Der LSWB hat in zahlreichen Artikeln und Seminaren mit dem Autor wiederholt über die Chancen und vielfältigen Probleme bei der Umsetzung einer Kanzleinachfolge informiert. Dessen ungeachtet halten sich nachhaltig in Berufskreisen insbesondere über den erzielbaren Kaufpreis Vorstellungen, die am Praxismarkt bestenfalls mit der neutralen Formulierung „unrealistisch“ einzuschätzen sind. 


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Wie in jedem Dienstleistungsunternehmen bildet auch in einer Steuerberatungskanzlei die Gesamtheit aller Mitarbeiter ein wichtiges, nicht selten sogar das wichtigste Erfolgspotenzial. Die Belegschaft ist nicht nur ein Imagefaktor, sondern ihre Qualifizierung, Arbeitseinstellung, Fachkompetenz und Kostenstruktur spielen auch eine wichtige Rolle bei der Ermittlung eines Kanzleiwertes.


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06.11.2019

Nachfolger gesucht!

Mit der DStV-Praxenbörse bieten die Steuerberaterverbände ihren Mitgliedern tatkräftige Unterstützung beim Verkauf der eigenen Kanzlei oder dem Kauf einer Praxis.

05.11.2019

Kanzleinachfolge

Wenn eine Kanzleinachfolge für alle Beteiligten erfolgreich sein soll, empfiehlt sich hierfür eine umsichtige Planung und Vorbereitung. Ein Generationswechsel gelingt, wenn Angebot und Nachfrage zusammenpassen, weil die persönlichen bzw. wirtschaftlichen Interessenslagen beider Parteien im Vorfeld hinreichend transparent kommuniziert wurden.

Titelbeiträge früherer Ausgaben

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Personalberater Wolfgang Zeiß ist Spezialist für die Suche nach Berufsträgern, die ihren Arbeitgeber wechseln wollen. Jedenfalls ist das neben der Strategieberatung sein Kerngeschäft. Seit kurzem beschäftigt sein Unternehmen, die RS-Gruppe, zudem eine Headhunterin, die nach Fachkräften für den Kanzleimittelbau sucht: Fachwirte, Fachassistenten und erfahrene Spezialisten aller Art.

Die Prüfung zum Steuerfachwirt ist im steuerberatenden Beruf das Äquivalent zum Meister im Handwerk. Als hochqualifizierte Mitarbeiter stellen die Fachwirte klassischerweise den Mittelbau in der Kanzlei. Sie verbinden teils langjährige praktische Erfahrung mit einem fundierten theoretischen Fundament. Diese besondere Kombination hebt sie von Uni-Absolventen ab und macht Steuerfachwirte zu gesuchten Experten.

Der Bereich Lohn und Gehalt kommt in der Ausbildung zum Steuerfachangestellten meist zu kurz, da auch im Theorieunterricht nur Grundlagen vermittelt werden. Die Lohnsachbearbeitung ist allerdings in den letzten Jahren immer komplexer geworden – die Anforderungen an die Mitarbeiter steigen kontinuierlich. Das Aufgabengebiet erfordert besondere Spezialkenntnisse, um die steuer- und sozialversicherungsrechtliche Behandlung der Arbeitsverhältnisse bei den Mandanten wirksam zu optimieren. Deshalb suchen Steuerberaterkanzleien händeringend nach Lohnspezialisten.

Im Interview mit dem LSWB-Magazin spricht Steuerberaterin und Mediatorin Sabine Wirsching über die Notwendigkeit, das Thema Digitalisierung anzugehen, die richtige Strategie hierzu und die Frage, wie man die Mitarbeiter überzeugt, den Weg mitzugehen.

 Die schöne neue Welt der Digitalisierung hat bereits viele Bereiche des alltäglichen Lebens und Arbeitens erfasst. Auch der Bereich der Steuerberatung ist davon betroffen. Wer die Anzeichen für Veränderung erkennt und aktiv sein Kanzleiangebot umstellt, hat beste Chancen, nicht nur langfristig die Existenz, sondern auch das Wachstum zu sichern.

LSWB-Vizepräsidentin Sabine Dietloff erklärt, wie die Digitalisierung die Arbeit in Steuerkanzleien von Grund auf verändert und wie sich Steuerberater auf die neuen Arbeitswelten einstellen können.

Dr. Lars Meyer-Pries, Leiter strategische Entwicklungen Gesetzgebung, Markt, Berufsstand bei der Datev über die Digitale Revolution und die Notwendigkeit einer digitalen Plattform für den Berufsstand.

Im April veranstaltet die Hochschule Landshut mit Unterstützung des LSWB die Konferenz „Digitalisierung – Auswirkungen auf den Berufsstand der Steuerberater und Wirtschaftsprüfer“. Organisator Prof. Dr. Thomas Zinser, Hochschullehrer und Steuerberater verrät, warum sich der Besuch auch für vielbeschäftigte Berufsträger lohnt.

Wie sich mittelständische Unternehmen wie Steuerberaterkanzleien und ihre Mandanten vor Cyberangriffen schützen können.


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